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Auch die Linux User Group Stormarn unterstützt alle Bemühungen, die derzeit geltenden Kontaktverbote unbedingt einzuhalten und somit die weitere Ausbreitung  der COVID-19 Pandemie einzudämmen.

Allerdings spüren auch wir, dass es ein grundsätzliches Bedürfnis der Menschen ist, Kontakte zu anderen Menschen zu pflegen, mit ihnen zu sprechen und sie auch gerne zu sehen. Daher haben wir unser monatliches LUG Stormarn Treffen letzten Freitag virtuell auf Basis eines Open Source Videokonferenzsystems durchgeführt. Da uns diese Lösung, die wir auf unserem LUG Stormarn System selber betreiben, dabei so gute Dienste geleistet hat, möchten wir diese Technik auch all jenen Menschen anbieten, welche bislang auf der Suche nach Kontaktmöglichkeiten zu Angehörigen sind.

Daher bietet die Linux User Group Stormarn seine Infrastruktur für Videokonferenzen allen an, welche den Kontakt zu entfernten Familienmitgliedern, Freunden oder Bekannten halten möchten.

Unser Angebot ist für alle kostenfrei im Rahmen unserer vorhandenen Möglichkeiten. Da wir die Infrastruktur in Eigeninitiative und innerhalb unserer Freizeit privat betreiben und finanzieren, können wir allerdings keine Funktionsgarantie übernehmen oder die permanente Verfügbarkeit des Dienstes garantieren. Wir sind jedoch äußerst bestrebt, diesen Service so vielen Menschen wie möglich bereitzustellen.

Erreicht werden kann das freie Videokonferenzsystem der Linux User Group Stormarn unter

 

https://meet.lug-stormarn.de

 

Für die Nutzung wird lediglich ein aktueller Chrome oder Firefox Browser benötigt. Nachdem man sich mit dem Browser über die o.g. URL verbunden hat, kann man einen Namen für den eigenen Videokonferenzraum frei wählen. Dieser Raumname darf zu diesem Zeitpunkt noch nicht aktiv auf dem System in Verwendung sein (sonst betritt man den schon vorhandenen Raum unter diesem Namen), und er darf keine Leerzeichen oder Sonderzeichen enthalten. Anschließend wird ein Raum mit diesem Namen über "Los" angelegt und ist nun für andere unter der URL https://meet.lug-stormarn.de/<Raumname> erreichbar. Innerhalb des angelegten Raums wird dieser Link auch (rechts unten beim Infokreis) angezeigt und kann an alle per Mail oder Messenger versandt werden, mit denen man gerne mittels Ton- und Videoübertragung in Kontakt bleiben möchte. Auch Treffen mit mehr als zwei Teilnehmern gleichzeitig sind möglich (Gruppenkonferenz). Alle Teilnehmer brauchen lediglich einen aktuellen Webbrowser und müssen beim Aufruf der URL der Nutzung der Kamera und des Mikrofons durch den Browser zustimmen. Die eigene Kamera und das eigene Mikrofon kann auch jederzeit selber während der Konferenz ein- und ausgeschaltet werden. Die beste Audioqualität erhält man beim Einsatz von Headsets (Kopfhörer mit Mikrofon). Auf dem Server der LUG Stormarn werden hierbei keinerlei Informationen gespeichert, da die Audio- und Videoübertragung per standardisiertem Protokoll WebRTC direkt zwischen den Teilnehmern per Peer-to-Peer stattfindet und nicht über unsere Server läuft. Ebenso findet die Übertragung verschlüsselt statt. Auf Wunsch kann auch der Zugriff auf den eigenen Raum mittels eines Kennworts geschützt werden. Dieses Kennwort ist dann zusammen mit dem Link zu dem Raum (https://meet.lug-stormarn.de/<Raumname>) allen Teilnehmern mitzuteilen. 

Neben der Nutzung im Webbroser gibt es auch die App "Jitsi Meet" im Apple App Store für iOS und bei Google Play für Android Smartphones und Tablets.

Wir ermutigen alle Menschen, mit diesem Service Videokonferenzen mit ihren Familienmitgliedern, Freunden oder Bekannten durchzuführen und unsere bereitgestellte Technik kostenfrei dafür zu nutzen. 

Durch die ebenfalls im Kreis Stormarn und dem Kreis Herzogtum-Lauenburg aktive Initiative Freifunk Südholstein bestehen auch im Landkreis Möglichkeiten, sich kostenfrei per WLAN mit dem Internet zu verbinden. Eine Übersicht über die Standorte dieser ebenfalls von engagierten Freifunkern privat bereitgestellten Knoten finden sich in der Karte des Freifunk Südholstein.

Bei Fragen oder Feedback zu unserem LUG Stormarn Videokonferenzangebot wendet euch gerne per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Info: Für diesen Videokonferenz Service kommt  die Open Source Software Jitsi Meet zum Einsatz.

 

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Nachdem ich schon vor einiger Zeit hier geschrieben hatte, wie qualitativ hochwertig in meinen Augen die Hardware von Apple ist und wie gut ich Ubuntu bislang auf mehreren Macbook Air nutze hatte ich nun eine neue Herausforderung. Mein privater Desktoprechner fühlte sich nach 11 Jahren nun doch ein wenig alt an. So war es an der Zeit, mal einen neuen Rechner zu kaufen. Mein Auge fiel dabei auf den neuen Apple Mac Mini 2018. Allerdings waren die Zweifel groß, ob diese neue Hardware überhaupt ausreichend von Linux unterstützt wird. Darüber hinaus kursieren Diskussionen im Netz, dass sich Linux aufgrund des Apple T2-Sicherheitschip und dem damit verbunden Secure Boot gar nicht mehr starten lässt.

In diesem Beitrag beschreibe ich, wie ich Ubuntu auf einem Apple Mac Mini 2018 erfolgreich einsetze und welche Einschränkungen dabei z.Zt. noch existieren.

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Von DynDNS oder NoIP.com kennen viele dynamische DNS Services. Sie erlauben es, trotz der sich täglich ändernden IP Adresse am DSL Anschluss, den eigenen Rechner im Heimnetz z.B. für ein VPN unter einem gleichbleibenden DNS Namen erreichbar zu halten. Ändert sich die IP Adresse, übermittelt z.B. der DSL Router oder der Linux Server im Heimnetz die neue IP Adresse an den dynamischen DNS Service und dieser trägt sie für den hinterlegten Domainnamen ein.

Bei der LUG Stormarn haben wir vor einiger Zeit auf Basis einer Anleitung der Zeitschrift c't einen eigenen dynamischen DNS Service eingerichtet. Unterhalb der Domain dyn.lug-stormarn.de kann jeder interessierte LUGaner seinen Host unter seiner eigenen Subdomain unterhalb von dyn.lug-stormarn.de (z.B. homeserver.dyn.lug-stormarn.de) erreichen. Diese Anleitung zeigt grob, wie wir dies umgesetzt haben.

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Seit einigen Jahren nutze ich die digitale Videorecordinglösung VDR über die yaVDR Distribution als digitalen Videorecorder. Sie ist sehr stabil und erfüllt alle meine Wünsche an eine solche Lösung, wie z.B. die automatische Aufzeichnung von Fernsehsendungen anhand von wählbaren Suchbegriffen im EPG. Soweit so gut.

Seit der letzten Woche ergab es sich, wahrscheinlich durch ein Update von Softwarekomponenten der Distribution, dass ich auf meinem Fernseher kein Fernsehbild mehr über HDMI bekam. Nach dem Startbildschirm von yaVDR blieb das Bild einfach schwarz, der Ton war aber am Fernseher zu hören. Ich machte mich also an die Ursachenvorschung. Da meine yaVDR 0.5 Installtion seit mindestens 2013 bestand und seit Anfang diesen Jahren schon yaVDR 0.6.1 veröffentlicht war, wollte ich eigentlich gar nicht mehr in meiner Version suchen, sondern lieber eine aktuelle, neue und saubere Installation vornehmen. Aber ich wollte meine bisherigen Aufnahmen, Aufnahmetimer sowie Suchtimer (automatische Aufnahmen auf Basis der Suchbegriffe) ungern verlieren. Wie also vorgehen? Ich beschreibe hier, wie ich mit wenigen Schritten meine yaVDR Installation erfolgreich auf die neue Version migriert habe.

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Firefox bietet schon seit einigen Versionen einen Sync-Service (Weave genannt) an, mit dem Add-Ons, Bookmarks, Passwörter, Einstellungen, die Chronik und aktuelle Tabs zwischen verschiedenen Firefox-Browsern (einschliesslich Firefox für Android) synchronisiert werden können. Das ist praktisch zum Abgleich zwischen mehreren Rechnern und auch als Backup, die Daten liegen allerdings auf Servern von Mozilla. Laut Mozilla sind sie dort sicher, wer jedoch wirklich sicher sein will oder wem die 25MB Speicher dort nicht reichen kann auch einen eigenen Server einrichten.

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